Udo Kochanski

 
 

Udo Kochanski wurde 1937 in Essen geboren. Er erlernte von 1952-1955 bei der Firma Artur Fels, einem renommierten Handwerksbetrieb, den Beruf des Autolackierers.


Schon früh entdeckte er sein Interesse fürs Zweirad. Zunächst beteiligte er sich an Fahrradrennen. Nach der Führerscheinprüfung wechselte er bald aufs Motorrad! Bereits 1961 startete er bei Motorrad-Strassenrennen. Später sogar in 2 Klassen. Nämlich auf AJS in der 350er + BMW in der 500er Klasse. Ab 1967 war er im Besitz einer internationalen Lizenz. Um erfolgreich zu sein, brauchte er gutes Material.


Geld spielte auch in der frühen Zeit schon eine Rolle, also musste es verdient werden. Er arbeitete ungeheuer viele Stunden, schraubte + tunte an seinen Motorrädern und an den Wochenenden ging es mit VW-Bus und Zelt zu den Rennveranstaltungen im In- und Ausland. Als zu Beginn der 70er Jahre der Name König-Motoren von sich Reden machte, sah er eine Chance ganz vorne mitzufahren.


1973 + 1974 fuhr er erfolgreich, eben mit jenem König-Motorrad, in die WM-Punkte. Motiviert durch den Erfolg, wollte er nun viel mehr Zeit in das rasende Hobby investieren. Selbstverständlich wollte er sich machen, dann sollte es schon klappen.


Am 15. September 1975 gründete Udo Kochanski sein Unternehmen. Zunächst mietete er sich eine kleine Werkstatt in der Nähe der Essener Uni auf dem Uniongelände. Es klappte auf Anhieb. Der Fleiß und die früh geknüpften Kontakte, waren sein Startkapital.


Bereits im Jahre 1979 erwarb er ein Grundstück im neu erschlossenen Gewerbegebiet “Im Brauck“. Im gleichen Jahr legte er vor der Düsseldorfer Handwerkskammer die Meisterprüfung ab. Im November 1981 wurde der neu errichtete Betrieb eröffnet. 1984 wurde er zum Meisterprüfungsbesitzer der Handwerkskammer Düsseldorf ernannt.


Um einen anerkannten Karosserie- und Lackier-Fachbetrieb führen zu können, legte er zusätzlich eine Vergleichsprüfung im Fach Karosseriebau ab. 1996 wurde er der Obermeister der Fahrzeuglackierer.


Als im Jahre 2000 sein Sohn Dipl. Ingenieur Boris Kochanski mit einstieg, war nicht nur das Familien-Unternehmen komplett, es war auch die Nachfolge geregelt.


Unermüdlich schafft er bis zum heutigen Tag. Motorradrennen ist er nie mehr gefahren, dazu reichte die Zeit nicht. Jedoch im Sommerhalbjahr ist er mit seiner Kawasaki auf der Nürburgring- Nordschleife unterwegs, dann lässt er es noch richtig kesseln!

 



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